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Do 01.11.2018

• Auditorium des DAM
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Main

Vortragsreihe

BAUHAUS/ARCHITEKTUR:
REZEPTION, MIGRATION, KRITIK

Das eine Bauhaus gibt es nicht. Noch weniger lässt sich bestimmen, was unter Bauhausarchitektur zu verstehen ist. 1919 in Weimar gegründet, siedelte das Bauhaus bereits 1925 nach Dessau über, um nur wenige Jahre später erneut umzuziehen, diesmal nach Berlin, wo es sich nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten auflöste. Nach dem Krieg bezogen sich zahlreiche Nachfolgeinstitutionen und Gruppierungen auch außerhalb Deutschlands auf das Bauhaus. Ehemalige Meister und Schüler des Bauhauses hatten maßgeblichen Einfluss auf die Verbreitung des Neuen Bauens in den USA und in Israel. Die Beantwortung der Frage, was eigentlich genau unter dem Bauhaus zu verstehen war, wurde dadurch nicht einfacher. Dies gilt erst recht für die Versuche, das Bauhaus als einen Architekturstil zu bestimmen, der bis heute eher für Irritationen als für Präzisierungen sorgt. Parallel hierzu hatte schon längst eine kritische Aufarbeitung des Bauhauserbes in unterschiedlichen internationalen Kontexten begonnen. Die Aspekte der Rezeption und der Migration sind daher entscheidend für jede Auseinandersetzung mit dem Phänomen. Frankfurt und Hessen können als Zentrum einer eigenständigen und besonderen Reflexion über das Bauhaus und das Neue Bauen insgesamt betrachtet werden.

Termine Wintersemester 2018/19:

1.11.18 – 15.11.18 – 29.11.18 – 13.12.18 – 17.01.19 – 31.01.19 – 14.02.19

Sommersemester 2019:

16.04.19 – 30.04.19 – 14.05.19 – 28.05.19 – 11.06.19 – 18.06.19 – 25.06.19