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Di 14.05.2019

19h00

• Auditorium des DAM
Schaumainkai 43
60596 Frankfurt am Mai

Vortragsreihe BAUHAUS/ARCHITEKTUR

Interdependenzen. Giedion, Gropius und das CIAM-Netzwerk

Bruno Maurer und Almut Grunewald

Nach dem Vortrag folgt eine Diskussion mit Helen Barr

Seit seinem Bericht in der Zeitschrift Das Werk über die «Bauhauswochen» in Weimar im August 1923 gehörte Sigfried Giedion zu den einflussreichsten Propagandisten der modernen Architektur. Giedion pflegte in der Folge einen äusserst produktiven Austausch mit den Protagonisten des Bauhauses, namentlich mit László Moholy Nagy, Marcel Breuer und Walter Gropius. Seine auf diesem Nahverhältnis basierenden Darstellung des Bauhauses (u.a. 1941 in Space, Time & Architectureund 1954 in der Gropius-Monografie) haben dessen Rezeption wesentlich geprägt, obwohl sie Giedion schon zu Lebzeiten massive Kritik eingebracht hatte. Die Korrespondenz im Nachlass Giedion und komplementär dazu Dokumente im CIAM-Archiv, beide bedeutende Bestände im gta Archiv der ETH Zürich, erlauben es, die Hintergründe seiner grossen «Erzählungen» detailliert nachzuzeichnen.

 

Bio

Almut Grunewald (*1969)

Studium der Kunstgeschichte, klassischen Archäologie und Psychologie an der Universität Paris IV und an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dissertation «Friedrich Kiesler. Seine Skulpturen und sein offenes künstlerisches Konzept» an der Technischen Universität München. 1999–2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt und 2003–2005 in der Neuen Sammlung – The Design Museum in München. Seit 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin am gta Archiv der ETH Zürich.

&

Bruno Maurer (*1956)

Studium der Kunstgeschichte, Publizistikwissenschaft und Kirchengeschichte an der Universität Zürich. 1988–1993 Assistent am Lehrstuhl für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich. 1992–1995 Redaktor der Zeitschrift archithese. Seit 1994 Forschungskoordinator am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) an der ETH Zürich und seit 2001 zusätzlich Leiter des gta Archivs. Seit 2009 im Stiftungsrat der Sigfried Giedion-Stiftung, Zürich.

 

Zum Jubiläum im Jahr 2019 findet eine zweiteilige Vorlesungsreihe statt, mit der ein kritischer Blick auf das Bauhaus gerichtet wird. Im Zentrum steht die Architektur: Ihre Rezeption, die Migration der Akteure und die Kritik am Bauhaus sind die Themen für Vorträge und Dialoge.

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